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TU Berlin

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Mentorin Adrienne

Lupe

Aus welchen Gründen hast Du Dich als Mentorin für die Teilnahme im TU Tandem beworben?

Die Unterstützung von Kommiliton*innen in ihrem Studienalltag und bei ihrer Studienorganisation bereitet mir große Freude und ich sehe es als besondere Herausforderung, Studium und Kind(er) parallel koordinieren zu müssen. Und bei dieser Herausforderung wollte ich gerne einem oder einer Mentee beratend zur Seite stehen.

Ein regelmäßiger Austausch mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen und das gegenseitige Lernen voneinander empfinde ich außerdem als besonders spannend und bereichernd, um auch andere Sichtweisen auf das eigene Studium zu erhalten.

Das TU Tandem vereint all diese Möglichkeiten und gibt uns Mentor*innen gleichzeitig auch die Chance, unsere eigenen Grenzen auszutesten und die persönlichen Fähigkeiten zu reflektieren.

Hast Du selbst auch Kinder?

Nein, ich selbst habe keine Kinder.

Was sind die Themen in Deinem Tandem? Was macht ihr bei Euren Treffen?

Die zwei größten Themen in unserem Tandem beziehen sich zum einen auf fachbezogene Hilfestellungen und Unterstützungsangebote zur Prüfungsvorbereitung und zum anderen auf die Organisation und Planung eines Auslandssemesters, wie z.B. der Wahl des Landes bzw. des Programms, der Universität sowie Recherchen zu Terminen und Fristen. Zusätzlich sind viele Themen auch organisatorischer, prüfungs- und modulbezogener Art, wie z.B. Tipps bei der Kurswahl und Wochenstundenanzahl, Prüfungsanmeldungen etc.

Bei unseren Treffen legen wir sehr viel Wert auf eine offene und transparente Kommunikation. Wir tauschen uns sehr viel über unsere persönlichen Studienerfahrungen aus. Da meine Mentee und ich am selben Institut studieren, haben wir eigentlich immer eine gemeinsame Basis und können uns auch fachbezogen beraten. Unsere Treffen finden meist an der TU oder auch mal in einem nahegelegenen Café statt. Wenn sich ein persönliches Treffen nicht einrichten lässt, dann führen wir längere Telefonate. Zwischenfragen lassen sich auch problemlos per E-Mail beantworten. Lachen und Spaß dürfen aber natürlich bei den Treffen auch nicht fehlen.

Wie konntest Du bisher persönlich von der Teilnahme am Projekt profitieren?

Durch das Projekt habe ich viele Studierende aus anderen Fakultäten und Studiengängen kennengelernt, mit denen ich in meinem normalen Studienalltag vermutlich nie in Kontakt gekommen wäre. Besonders bereichernd daran ist es, andere Sichtweisen auf das Studium mit all seinen Schwierigkeiten aber auch Vorteilen zu erhalten.

Das Projekt gibt uns als Mentor*innen auch die Möglichkeit, selbst zu reflektieren, was wir in unserem eigenen Studium bereits erreicht haben und was wir heute eventuell anders machen würden. Durch das Programm setzt man sich automatisch mit sich selbst auseinander und nimmt eigene Schwächen und Stärken bewusster wahr.

Zudem habe ich in den angebotenen Workshops wichtige Schlüsselqualifikation für die Beratung erlernen können, die ich während der Treffen mit meiner Mentee auch gleich praxisnah anwenden konnte.

Ist Mentoring Deiner Meinung nach ein nützliches Angebot zur Unterstützung von Studierenden mit Familienverantwortung?

Mentoring zur Unterstützung von Studierenden mit Familienverantwortung schätze ich als sehr nützlich ein, da oftmals bereits der Erfahrungsaustausch und ein offenes Ohr sehr hilfreich für studierende Eltern sein können, damit sie sich motivierter und nicht allein gelassen fühlen. Mit einem Mentoring Programm ist zudem die Hemmschwelle geringer, über Probleme, Ängste und Sorgen zu sprechen. Des Weiteren kann sich die Kontaktaufnahme zu anderen studierenden Eltern durch ein Mentoring Programm wie das TU Tandem einfacher gestalten, als selbstständig nach Kommiliton*innen mit Kind zu „suchen“. Zudem können sich auch größere Netzwerke aufbauen und im Idealfall anhaltende Freundschaften entwickeln.

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