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TU Berlin

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Mentor Harald

Lupe

Aus welchen Gründen hast Du Dich als Mentor für die Teilnahme im TU Tandem beworben?

Ich finde die Möglichkeit interessant, gemachte Erfahrung und selbst Gelerntes an jemanden anderes weiterzugeben und sie/ihn zu unterstützen. Die Aussicht jemanden zu begleiten, die/der nicht in der gleichen Lebenssituation ist wie ich, finde ich ansprechend. Außerdem gefiel mir die Möglichkeit, meine sozialen und kommunikativen Kompetenzen in der Mentor_innen-Schulung sowie in der praktischen Anwendung zu erweitern.

Hast Du selbst auch Kinder? Wie genau sieht Dein Studienalltag mit Kind(ern) aus? Gibt es besondere Herausforderungen?

Ich habe selbst keine Kinder. Aus meinen Bekanntenkreis habe ich jedoch mitbekommen, dass es mitunter schwierig sein kann, den Studienalltag mit ein oder zwei Kindern zu organisieren. Die Aufgabe Kinder zu betreuen und regelmäßig zur Uni zu gehen, ist nicht immer ganz einfach. Jemand vor Ort an der Uni zu haben, der als Ansprechpartner dient, kann daher hilfreich sein.

Was sind die Themen in Deinem Tandem? Was macht ihr bei Euren Treffen?

Das fällt unterschiedlich aus. Wir haben ungefähr einen wöchentlichen Tonus und treffen uns je nach Verabredung in der Cafeteria, im Büro, im Eltern-Kind-Zimmer (da das Kind meiner Mentee immer dabei ist), oder auch mal auf dem Weg nach Hause. Meistens reden wir über die Ereignisse der letzten Woche und tauschen Erfahrungen aus. Konkrete Fragen zu Übungsaufgaben oder anderen Problemen, aber auch kleine Botengänge, können auch vorkommen. Möglich ist es aber auch, dass wir nur telefonieren oder uns per Mail austauschen.

Wie konntest Du bisher persönlich von der Teilnahme am Projekt profitieren?

Zunächst einmal habe ich eine super nette Mentee und ihren Sohn kennengelernt, mit denen ich mich sehr gut verstehe. Dadurch konnte ich an Erfahrungen und Einblicken gewinnen, wie der Alltag mit Kind organisiert werden kann beziehungsweise wie das Leben mit Kind ist.
Darüber hinaus finde ich es interessant und lehrreich, jemand anderen zu unterstützen und zur Seite zu stehen. Durch den Umstand, jemanden zu helfen, reflektiert man sein eigenes Handeln noch auf eine andere Art und Weise und lernt einige Sachen über sich selbst. Die Mentor_innen-Schulung, die dies theoretisch unterstützt, tut ein Übriges dazu. Methoden und Kompetenzen, die wir hier kennengelernt haben, können später bestimmt nützlich für mich sein.

Ist Mentoring Deiner Meinung nach ein nützliches Angebot zur Unterstützung von Studierenden mit Familienverantwortung?

Auf jeden Fall. Der Universitätsalltag kann für sich allein schon anstrengend sein. Wenn dazu außerhalb eine Situation kommt, die die Aufmerksamkeit bindet, ist es mitunter nicht ganz einfach, das alles zu verknüpfen. Es kann daher hilfreich sein, eine Unterstützungsperson zu haben, die Hilfestellung gibt. Diese Hilfestellung kann flexibel sein. Manchmal reicht es auch schon aus, wenn jemand da ist, mit dem geredet werden kann und der zuhört. Auch die bloße Einbindung in das Projekt ist zu Teilen schon förderlich, da es die Möglichkeit bietet, die Unterstützungsangebote der TU Berlin kennenzulernen und wahrzunehmen. Für mich persönlich hat sich das Bewusstsein für Studierende mit Familienverantwortung sensibilisiert und die Wahrnehmung für die vielen kleinen Herausforderungen für das Studieren mit Kind geschärft.

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