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TU Berlin

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Mentor Ruben

Lupe

Aus welchen Gründen hast Du Dich als Mentor für die Teilnahme im TU Tandem beworben?

Das Thema Mentoring und Coaching hat mich auf meinem bisherigem Lebensweg ständig begleitet: Meine Mutter ist freiberuflich als Coach tätig. Andere Menschen in ihrem Leben zu unterstützen und zu begleiten ist in meinen Augen eine sehr erfüllende Tätigkeit.

Des Weiteren ist mein Studium als Wirtschaftsingenieur sehr fachlich ausgerichtet, Softskills werden kaum vermittelt. Die Chance meine eigenen Fähigkeiten zu erweitern und dabei spannende Menschen kennenzulernen fand ich attraktiv. Vor allem Studierende aus anderen Fachrichtungen kennenzulernen ist an der TU herausfordernd.

Darüber hinaus habe ich mich anfangs während des Studiums oft verloren gefühlt. TU Tandem hat mir den Weg eröffnet diese Situation für jemand Anderen, meine Mentee, zu erleichtern. Die Erfahrungen, welche ich bisher sammeln durfte, wollte ich weitergeben.  

Hast Du selbst auch Kinder? Wie genau sieht Dein Studienalltag mit Kind(ern) aus? Gibt es besondere Herausforderungen?

Kinder habe ich noch nicht, dennoch erfahre ich viel über die Herausforderungen im Studienalltag durch meine Mentee. Besonders die Anwesenheit bei Seminaren und Vorlesungen stellt in meinen Augen ein großes Problem dar. Viele Institute stellen zudem nicht alle Materialien (Skripte, Lösungen, Folien) online zur Verfügung. Dies macht studierende Eltern von anderen Kommiliton_innen abhängig und sie müssen viel Zeit in die Materialrecherche investieren. Hier sollte seitens der TU unter die Arme gegriffen werden.

Was sind die Themen in Deinem Tandem? Was macht ihr bei Euren Treffen?

Zu Beginn der Treffen besprechen wir die Gemütslage und die Gesprächsthemen. Während der Unterhaltungen werden professionelle als auch persönliche Themen angesprochen und verschiedene Sichtweisen beleuchtet. Im Fokus sind Zeit- und Selbstmanagement, da Studierende mit Kind ihre Zeit sehr gut planen müssen, um erfolgreich studieren zu können. Wir erstellen konkrete Lernziele und –pläne und überlegen uns die dafür notwendigen Schritte.

Auch im Bewerbungsprozess für das Fachpraktikum stehe ich im Tandem unterstützend zur Seite. Durch meine Erfahrung in verschiedenen Branchen und Ländern kann ich bei Lebenslauf, Motivationsschreiben und Bewerbungsgespräch beraten.

Besonders wichtig ist das aktive Zuhören, vor allem als Mentor. Mentees besitzen schon die für sie optimale Lösung ihrer Probleme, müssen diese jedoch noch als solche erkennen. Eigene, von mir vorgeschlagene Lösungen können nur in den seltensten Fällen zum gleichen Erfolg führen. Hier helfen mir die im Workshop erlernten Gesprächstechniken weiter.

Wie konntest Du bisher persönlich von der Teilnahme am Projekt profitieren?

Beim Mentoring habe ich viel über mich erfahren, z.B. dass ein strukturierter Tag nicht jedem den gleichen Nutzen bringt, wie mir. Selbstreflexion und der Austausch mit den anderen Mentoren_innen eröffnen neue Blickwinkel und Einsichten.

Um den Mentoren_innen die nötigen Tools in die Hand zu geben stellt die TU Professionelle Trainer ein und führt Workshops durch. Auch Workshops zur Zwischenreflexion wurden organisiert. Hier konnte ich enorm wachsen und mir mit Hilfe der anderen Teilnehmer_innen einen neuen Blick auf den Stand meines Mentoring verschaffen.

Des Weiteren verleiht das Mentoring meinem Studienalltag mehr Vielfalt und ermöglicht mir die persönliche Identifikation mit der TU.

Für mich ist die größte Belohnung  eine glückliche Mentee.

Ist Mentoring Deiner Meinung nach ein nützliches Angebot zur Unterstützung von Studierenden mit Familienverantwortung?

Die TU Berlin ist eine der größten Universitäten Deutschlands, nicht nur studierende mit Familienverantwortung fühlen sich hier manchmal  mit den Anforderungen überfordert. Eine ehrenamtliche Hilfe zur Seite gestellt zu bekommen ist sinnvoll und sehr hilfreich.

Durch die Auswahl und Koordination der Mentoren_innen seitens der Uni wird eine hohe Kompetenz der Mentoren_innen sichergestellt. Eine fachlich ähnliche Kompetenz ist für die Tandem-Beziehung wichtig, um sicherzustellen, dass geeignete Tandems gebildet werden.

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