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TU Berlin

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Mentorin Anne

Lupe

Aus welchen Gründen hast Du Dich als Mentorin für die Teilnahme im TU Tandem beworben?

Ich hatte an meiner alten Uni schon zweimal ausländische Studierende bei ihrem Start an der neuen Uni unterstützt und es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Außerdem finde ich das Angebot, ein Mentoring-Programm speziell für Studierende mit Kind anzubieten, total klasse und wollte es gerne unterstützen. Die Möglichkeit, begleitend dazu noch eine Mentoren-Ausbildung zu bekommen hat mich dann noch zusätzlich von der Teilnahme überzeugt.  

Hast Du selbst auch Kinder? Wie genau sieht Dein Studienalltag mit Kind(ern) aus? Gibt es besondere Herausforderungen?

Ich selbst habe noch keine Kinder und fand es daher umso spannender, den Alltag einer Studierenden mit Kind kennenzulernen und zu begleiten. Da es auch in meinem engeren Freundeskreis keine kleinen Kinder gibt, war das für mich eine völlig neue Welt. Jetzt beschäftige ich mich sogar in einem Forschungsprojekt innerhalb meines Studienganges mit dem Thema „Studieren mit Kind“.

Was sind die Themen in Deinem Tandem? Was macht ihr bei Euren Treffen?

Unsere Themen sind ganz verschieden – am Anfang ging es vor allem um organisatorische Sachen wie Stundenpläne, Prüfungsanmeldungen und allgemeine Infos über Uni, Dozenten und Co. Inzwischen hat sich unser Tandem weiterentwickelt und es geht viel auch um private Themen – was beschäftigt den anderen gerade aktuell besonders, wie geht es dem anderen, etc.

Wie konntest Du bisher persönlich von der Teilnahme am Projekt profitieren?

Zuerst einmal habe ich durch das Tandem eine ganz tolle kleine Familie kennengelernt, die ich inzwischen sehr ins Herz geschlossen habe. Meine Mentee und ich studieren nicht nur das gleiche, sondern haben auch außerhalb der Uni einiges gemeinsam – das hat von Anfang an zu einer sehr herzlichen, offenen Beziehung beigetragen. Außerdem habe ich viel über den Alltag von Studierenden mit Kind gelernt  - man muss für alle alltäglichen Dinge einfach etwas mehr Zeit einplanen und muss sehr spontan auf sich ändernde Situationen reagieren können. Das bewundere ich sehr und hoffe, auch für meine spätere Familienplanung etwas mitzunehmen.
Durch die Mentoring-Ausbildung habe ich außerdem sehr viel über mich selbst und meine Stärken und Schwächen gelernt. Wir haben in den Workshops einige Methoden und Ansätze kennengelernt, die sicherlich auch über das Tandem hinaus nützlich für mich sein werden.

Ist Mentoring Deiner Meinung nach ein nützliches Angebot zur Unterstützung von Studierenden mit Familienverantwortung?

JA!!! Ich habe neben meiner Mentee auch schon mit einigen anderen Studis mit Kind sprechen können und einfach gemerkt, wie wichtig der Austausch und das Bewusstwerden der individuellen Situation sind. Auf viele Stolpersteinchen, die Studierende mit Kind so erwartet, würde man als Studi ohne Kind gar nicht kommen – aber ich finde auch, dass die TU neben dem Tandem schon einige sehr hilfreiche Angebote hat. Das Tandem ist durch die sehr direkte, enge Beziehung zwischen Mentee und Mentor dabei sicher das individuellste Angebot, welches denke ich das gegenseitige Austauschen und Kennenlernen und damit auch das Wohlfühlen an der TU ganz besonders fördert.

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