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TU Berlin

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Mentorin Antonia

Lupe

Aus welchen Gründen hast Du Dich als Mentorin für die Teilnahme im TU Tandem beworben?

In meinem Freundeskreis gibt es einige studierende Eltern. Immer wieder gab es bei ihnen Situationen, in denen Hilfe von außen wirklich wichtig war. Manchmal möchte man Familie oder Freunde nicht mit universitären oder auch privaten Anliegen belasten. Schon vor dem Projekt habe ich mich stets bemüht, Eltern in meinem Umkreis zu unterstützen. Ich finde es allerdings sehr sinnvoll, sich über einen längeren Zeitraum auf eine Person zu konzentrieren und als zuverlässiger Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Dieses Projekt bot zudem die Chance, sich durch professionelle Schulungen auf die Rolle als Mentorin vorzubereiten.  

Hast Du selbst auch Kinder? Wie genau sieht Dein Studienalltag mit Kind(ern) aus? Gibt es besondere Herausforderungen?

Ich selbst habe keine Kinder.

Was sind die Themen in Deinem Tandem? Was macht ihr bei Euren Treffen?

Die Treffen mit meiner Mentee finden regelmäßig statt, meist in der Cafeteria, zu Hause oder im Park. Wir beginnen unser Gespräch mit Themen, die die Uni betreffen, also zum Beispiel die anstehende Hausarbeit oder Prüfung. Wenn wir einen Überblick haben, überlegen wir gemeinsam, wie ich sie hierbei unterstützen und welche Aufgaben ich ihr abnehmen kann. Ich kann sie zum Beispiel bei der Literaturrecherche und -beschaffung sowie dem Korrekturlesen von Arbeiten unterstützen. Wenn wir über die Zuständigkeiten gesprochen haben, befassen wir uns auch mit anderen Themen und sprechen auch über das Privatleben.

Wie konntest Du bisher persönlich von der Teilnahme am Projekt profitieren?

Als Mentorin lerne ich durch den Einblick in eine andere Lebenskonstellation auch mich selbst besser kennen. Durch die Konfrontation mit völlig neuen Situationen und Herausforderungen kann man auch seine eigenen Grenzen erfahren und ausweiten. Die Schulungen im Projekt geben mir Sicherheit im Auftreten als Mentorin und auch privat und beruflich konnte ich schon von den hilfreichen Anregungen profitieren.

Ist Mentoring Deiner Meinung nach ein nützliches Angebot zur Unterstützung von Studierenden mit Familienverantwortung?

Als studierender Elternteil hat man eine große Verantwortung zu tragen und ist phasenweise durch die Doppelbelastung enormem Stress ausgesetzt. Die Gefahr, sich zu überfordern ist hoch und manchmal liegen die Nerven blank. Hier kann der Mentor oder die Mentorin wieder Sicherheit und Selbstvertrauen vermitteln und Verantwortungen und Aufgaben abnehmen. Ich verstehe Mentoring nicht nur als fachliche, sondern auch als emotionale Unterstützung im Studienalltag.

 

 

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