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TU Berlin

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Mentee Jurij

Lupe

Aus welchen Gründen hast Du Dich als Mentee für die Teilnahme im TU Tandem beworben? 

Ich habe mich als Mentee beworben, weil ich keine Struktur mehr in meinem Studium mit Kind hatte und mir keine Zeit zum Lernen nahm. Genau diese Struktur brauche ich aber und mithilfe meines Mentors konnte ich diese wieder zurückgewinnen und mir entsprechende Zeitfenster zum Lernen freischaufeln.

Wie genau sieht Dein Studienalltag mit Kind(ern) aus? Gibt es besondere Herausforderungen?

Ich habe einen Sohn. Meine Frau studiert auch und so müssen wir auch schauen, dass genug Geld rein kommt. Ich arbeite also neben dem Studium noch zusätzlich. Der Alltag sieht folgendermaßen aus: früh aufstehen und das Kind fertig machen und zur Tagesmutter bringen. Dann in die Uni und lernen, anschließend arbeiten. Wenn ich zu Hause ankomme, spiele ich mit meinem Kind. Dann gibt es Abendessen und ab ins Bett. An manchen Tagen geht es dann noch zum Sport.
Die Herausforderung ist, dem Kind gerecht zu werden mit all seinen Bedürfnissen und sich selbst nicht zu vernachlässigen.
Bevor wir eine Tagesmutter hatten (alle Kindergärten haben uns bisher eine Absage erteilt) war es noch schwerer.

Was sind die Themen in Deinem Tandem? Was macht ihr bei Euren Treffen?

Es gibt für mich nur ein Thema: LERNEN!
Das ist nämlich für mich das wichtigste, weil ich das eben zu Hause nicht mehr schaffe und das Lernen neu in meinem Alltag mit Kind integrieren musste.

Wie konntest Du bisher persönlich von der Teilnahme am Projekt profitieren?

Ich habe einen wunderbaren Mentor bekommen, der sehr gut auf das eingehen kann, was ich brauche. Mit dem ich darüber hinaus auch über alltägliches quatschen kann. Das ist durchaus auch entspannend. Darüber hinaus habe ich durch das Programm einen neuen Job bekommen.

Ist Mentoring Deiner Meinung nach ein nützliches Angebot zur Unterstützung von Studierenden mit Familienverantwortung?

Auf jeden Fall!
Ich hätte das Studium vermutlich auch ohne Unterstützung geschafft. Doch wahrscheinlich mit sehr viel mehr Zeitaufwand. Durch das Mentoring ist wieder Spaß im Studium, der durch die Familienverantwortung verloren ging.

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